Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gescheidheit, f.

gescheidheit, f.
klugheit Ludwig 750, neugebildet statt des älteren gescheidigkeit, das dadurch in die 'niedere sprechart' verdrängt ward Adelung: an gescheidtheit bei ihr solls hoffentlich nicht ermangeln. Heinse Ardinghello 1, 34; die bauernbuben, die vor lauter gescheidheit, die sie in den büchern lernen müssen, ihr haus und hof verlumpen werden. Pestalozzi 4, 375; er hat die gescheidheit mit dem löffel gefressen, dünkt sich übermäszig klug. Spiesz beitr. 76.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3851, Z. 14.

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Zitationshilfe
„gescheidheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gescheidheit>, abgerufen am 06.12.2021.

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