Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschein, n.

geschein, n.
wie der schein, am Rhein der am weinstock hervorbrechende (erscheinende) traubenkamm mit seinen blütenknospen, meist im plur. Weber öcon. lex. 192ᵃ. Kehrein 160: der weinstock hat sich bis jetzt noch wenig entwickelt, doch hat man an einigen gut gelegenen lagen bereits traubengescheine. Frankf. journal 19. april 1871; an einem muskateller stock sind nicht weniger als 595 gut entwickelte gescheine gezählt worden, welche sich in voller blüte befinden und schon eine länge von 20 cm. haben. köln. zeitung 1881, nr. 164 aus Oberwesel vom 13. juni; sprichwörtlich: viel und grosz geschein, sauer und wenig wein. Körte 2530.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3852, Z. 37.

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Zitationshilfe
„geschein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschein>, abgerufen am 06.12.2021.

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