Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschicknis, f., n.

geschicknis, f. n.
1)
schickung: mnd. overmits (vermittels, durch) der geschickenisse godes. Schiller-Lübben 2, 77ᵃ; nach geschicknus und lauff dieser zeit eines schirmers bedorffen. Haltaus aus Schannat samml. alter docum. 1, 97 (Ostheim in Franken, von 1409).
2)
einrichtung, ordnung: mnd. ein jewelick in siner geschickenisse. Schiller-Lübben a. a. o., vgl. schickenisse, schignis, ordo Dief. 399ᶜ.
3)
gerichtsgeschickniss, actus judicialis Scherz 535.
4)
geeignetheit: alles das im arzt ist, soll er geschickt sein zu empfahen, ohn welche geschicknusz nichts beschehen mag. Paracelsus op. 1, 230 B.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3879, Z. 79.

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Zitationshilfe
„geschicknis“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschicknis>, abgerufen am 29.11.2021.

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