Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschicksal, geschicksel, n.

geschicksal, geschicksel, n.
wie schicksal, schickung: allein ich weisz nicht, aus was vor ein geschicksel der zuvor in jüngern jahren wohlgeübte ritter im ersten ritt so unglücklich war. Ettner hebamme 303; was einem widerfährt oder begegnet ist: Eckarth lächelte und bath Renten, er möchte doch dieses geschicksal erzehlen. 292; Liechtfusz meldet sein geschicksel (vorher unglück) bei dem rath der stadt an. unw. doctor 811.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3880, Z. 11.

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Zitationshilfe
„geschicksel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschicksel>, abgerufen am 07.12.2021.

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