Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschiesz, n.

geschiesz, n.
wie der schiesz, schieszen, schieszer, schusz, die schieszen, ahd. scioʒ und mhd. schieʒ, schieʒe, m., giebelseite eines gebäudes Schm.² 2, 478: er ernüret auch uns. frawen kierchen vast und machet die vordren schonen porten oder geschiesz oder (bei Schm. ob) der kierchen eingang. Augsb. chron. 1, 300, anm. 2; scherzhaft vom nackten leibe:
Simon. ihren leib hat sie da sehen lan ...
Philergus. so glaub ich warlich, das ungefehr
sie sonst kein (keinem) andern sehen liesz
dann einen alten jhr geschiesz.
J. Frischlin Susanna 294.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3885, Z. 48.

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Zitationshilfe
„geschiesz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschiesz>, abgerufen am 27.11.2021.

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