Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschirrlein, n.

geschirrlein, n.,
demin. zu geschirr, vgl. geschirrchen.
1)
vasculum Stieler 1769: ein geschirrlin mit essig. Heyden Plinius 334; wassergschirlein am spinnrocken Fischart flöhhaz 822 Sch.; silberine geschirrle. Maaler 172ᶜ; die underköchin empfieng das blut (der sau) in jrem gschirrle. Wickram rollwagenb. 134, 1 Kurz; ein prediger soll sein wie ein eisen, disz trucket keinem geschirl ein zeichen ein, es seie dann glüend. Abr. a S. Clara reim dich 330.
2)
schweiz. gschierli, genitalien Tobler 241ᵇ, gschirli, scheltwort für weiber Hunziker 114, s. geschirr 16.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3895, Z. 69.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
gernhaber geschlagen
Zitationshilfe
„geschirrlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschirrlein>, abgerufen am 05.12.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)