Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschlürfe, n.

geschlürfe, n.
1)
das schlürfen Schottel 633. Rädlein 365ᵇ; von der schäumenden see:
dumpfbrüllend geschlürf und gegohre
kochte.
Gregorovius in der 'gegenwart' 2, 329ᵃ.
2)
von schlüpfriger, schleimiger feuchtigkeit, wol eine nebenform zu geschlärf (s. d.), etwas langhinziehendes, in gleicher weise wie geschlürf, anhang, gesindel tintenf. 68: welcher, wann er anfängt sich zu der zeit ein wenig zu eröffnen, dasselbe geschlürf läszt ausrinnen. Mauriceau 250, dazu das adj. geschlürfisch: die geschlürfischen feuchtigkeiten, die ringsum aus der beermutter herausrinnen. 244.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3923, Z. 79.

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Zitationshilfe
„geschlürfe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschl%C3%BCrfe>, abgerufen am 28.11.2021.

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