Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschlachtheit, f., subst.

geschlachtheit, f., subst.
zum adj. geschlacht (s. d.), oberd. in den drei bedeutungen gute art, schlankheit, weichheit Krünitz 17, 477; an der folgenden stelle scheint gemeint 'höhere eigenart des künstlers' gegenüber der bloszen naturwahrheit: sie (Reinhold Forsters ölgemälde) sind grausam dreist, und voll charakter der thiere, die sie vorstellen, gemahlt, aber freilich ohne künstlerische geschlachtheit. herzog Karl August in Mercks briefs. 2, 185.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3900, Z. 66.

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Zitationshilfe
„geschlachtheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschlachtheit>, abgerufen am 29.11.2021.

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