Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschlechtseid, m.

geschlechtseid, m.
eid, den das ganze geschlecht, die sippe als eideshelfer ablegt: könig Erich erklärte, jenen männern sei schwer unrecht geschehen, weil man ihnen das verbrechen angeschworen habe, statt ihnen zu gestatten, sich durch geschlechtseide davon zu reinigen. Dahlmann dän. gesch. 1, 424.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3914, Z. 21.

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Zitationshilfe
„geschlechtseid“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschlechtseid>, abgerufen am 08.12.2021.

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