Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschlechtsliebe, f.

geschlechtsliebe, f.
1)
liebe zur familie: die elegische stimme der Schotten ist in der vater-, in der geschlechtsliebe eben so süsz und tapfer, als in der weiberliebe. Herder krit. wälder 1, 40 (z. lit. 4, 51).
2)
liebe des männlichen und weiblichen geschlechts zu einander: die symptome der geschlechtsliebe und der eifersucht sind in wärmeren himmelsgegenden heftiger. Garve anm. zu Cic. off. 1, 273; die menschliche geschlechtsliebe im gegensatze des blosz thierischen geschlechtstriebes. Hugo naturrecht (1819) 85.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3915, Z. 30.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
geschlag gesellschaftsblick
Zitationshilfe
„geschlechtsliebe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschlechtsliebe>, abgerufen am 04.12.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)