Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschlechtsname, m.

geschlechtsname, m.
1)
familienname: geschlächtsnamen, agnomen, cognomen Maaler 195ᶜ, geschlechtsnahme, nomen gentilitium Stieler 1326; Franciska, mit dem geschlechtsnamen Willig. Lessing 1, 530.
2)
eigenname einer person: Logau läszt die geschlechtswörter bei denjenigen hauptwörtern weg, welche abstracta ausdrücken und gewissermaszen zu geschlechtsnamen werden, z. b.
aber neid hat scheel gesehen;
und verhängnisz liesz geschehen.
Lessing vorbericht von d. sprache des Logau 8.
3)
bezeichnung für das ganze (weibliche) geschlecht: sie (Hamlets mutter) ist auch ein weib, und unter dem allgemeinen geschlechtsnamen, gebrechlichkeit, ist auch sie begriffen. Göthe 19, 74.
4)
in der botanik: der geschlechtsname der pflanzen, der generische name, gattungsname Campe.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3915, Z. 55.

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Zitationshilfe
„geschlechtsname“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschlechtsname>, abgerufen am 07.12.2021.

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