Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschlechtstrieb, m.

geschlechtstrieb, m.
der natürliche trieb der beiden geschlechter zu einander, die geschlechtslust Adelung: seine ideen über schönheit holt er (Ramdohr) ziemlich tief von unten herauf, denn er ruft dabei den geschlechtstrieb zu hülfe. Schiller an Göthe 1, 17; scherzhaft: er hatte im prügeln eine art von geschlechtstrieb, er prügelte immer nur seine frau. Lichtenberg 2, 94.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3916, Z. 57.

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Zitationshilfe
„geschlechtstrieb“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschlechtstrieb>, abgerufen am 28.11.2021.

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