Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschleifig, adj.

geschleifig, adj.
1)
leicht schliefend, geschmeidig: weil das eisen mit holzkohlen wird geschmolzen, davon es nur desto zeher und geschleifiger werde. abentheur (1656) 486.
2)
im bergbau, in einen spitzen keil auslaufend, im gegensatz zu kolbig: die form des keiles wird jederzeit nach dem gesteine, ob es sich leicht oder schwer spaltet, geschleifig oder stumpf d. h. spitzer oder stark zugekeilt gewählt. Veith 230.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3919, Z. 13.

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Zitationshilfe
„geschleifig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschleifig>, abgerufen am 06.12.2021.

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