Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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geschlier, n., m.

geschlier, n. m.
leckerei, naschwerk, naschhaftigkeit, bair.-schwäb. Schmid 467, zu schlieren, naschen, lecken, nd. sliren: auch nimmt jetzt (im hornung) mancher für den gschlier ein fastenbretzen zu dem bier. .. der roth Figerner, den man jetzt trinkt vor gschlier und durst. Schm.² 2, 532 (von 1764). dazu bair.-schwäb. geschlierig, naschhaft Schmid a. a. o., gefräszig Delling 1, 212.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3920, Z. 28.

geschlier, n.

geschlier, n.
wie der schlier, schwären am leib, besonders an den schamtheilen und unter den achseln: er starb an einem geschlier oder schwern, so er an einem schenkel hatte. G. Nigrinus papist. inquisition 602.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3920, Z. 35.

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Zitationshilfe
„geschlier“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschlier>, abgerufen am 04.12.2021.

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