Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschmäckchen, n.

geschmäckchen, n.
beigeschmack, in üblem sinne, bildlich: mit der zeit hat allerdings dieser (Göthe-)cultus ein geschmäckchen bekommen. Münchn. allg. ztg. 28. dec. 1892; eigenart in charakter und betragen: die stände, die unmittelbar mit der natur beschäftigt sind, erhalten sich auch naturfrische, sie unterliegen nicht jenem gepräge, das man 'geschmäckchen' nennt. Vischer ästhetik 2, 191. vgl. geschmäcklein.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3933, Z. 8.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
geschlag gesellschaftsblick
Zitationshilfe
„geschmäckchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschm%C3%A4ckchen>, abgerufen am 04.12.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)