Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschmacklosigkeit, f.

geschmacklosigkeit, f.
mangel an geschmack, an gefühl für das schöne und schickliche, an feinsinn und urtheilskraft: es ist doch so gar bequem, unter der eingeschränktheit und geschmacklosigkeit des schülers den scharfen blick des meisters zu verschreien. Lessing 11, 467; die geschmacklosigkeit und trockenheit der späteren meistersänger tadeln. J. Grimm meisterges. 11; die geschmacklosigkeit eines gedichtes; eine geschmacklosigkeit, handlung oder rede, worin sich dieser mangel an geschmack zeigt: einzelne flecken oder sogenannte geschmacklosigkeiten. Fr. Schlegel 8, 77.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3934, Z. 6.

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Zitationshilfe
„geschmacklosigkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschmacklosigkeit>, abgerufen am 07.12.2021.

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