Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschmacksregel, f.

geschmacksregel, f.
regel des guten geschmacks (II, B, 4): es kann keine objective geschmacksregel, welche durch begriffe bestimmte, was schön sei, geben. Kant 7, 77; da das publicum sich (an gedichten) eher für ein fehlerhaftes individuelle interessirt, als für das, was nach einer allgemeinen geschmacksregel hervorgebracht oder verbessert wird. Göthe 25, 89.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3935, Z. 18.

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Zitationshilfe
„geschmacksregel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschmacksregel>, abgerufen am 07.12.2021.

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