Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschmetter, n.

geschmetter, n.,
verbalsubst. zu schmettern.
1)
lauter schall:
in solchem ungestümen wetter,
dadurch des herren stim und hand
mit jamer, ellend und geschmetter
vermischet himmel, luft, meer, land.
Weckherlin 130 (ps. 29, 15);
des sturms geschmetter.
Voss poet. werke (1835) 151;
karthaunendonnergeschmetter.
Gedike in Matthissons anthologie 13, 173;
zurück durch lautes geschmetter (der schneckendrommete des Triton läszt Neptun)
brandungen rufen und ström'.
Voss Ovid met. nr. 4, 75;
sonst weckte des hornes geschmetter ihr herz.
Bürger 65ᵇ;
aus tausend kehlen (der waldvögel) schallt ..
vielstimmiges geschmetter.
Voss Luise 1, 476;
nicht vereinzelt klingen,
sondern voller chor, ..
wechselreich geschmetter.
Rückert ges. ged. 1, 335;
und über ihm des lerchenlieds geschmetter.
Freiligrath 2, 139.
2)
schweiz. mischmasch Stalder 2, 336.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3945, Z. 3.

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Zitationshilfe
„geschmetter“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschmetter>, abgerufen am 07.12.2021.

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