Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschmolle, n.

geschmolle, n.,
verbalsubst. zu schmollen (s. d.).
1)
das lächeln, vgl. mhd. smielen, engl. to smile; mit umlaut:
ja, ein geschmöll, ein wort, ein seufz.
Weckherlin 515;
dises himmelskinds geschmöll, spihl und anblick.
661;
ihres munds red und geschmöll.
701.
2)
das mürrische stillschweigen:
und quälte mich wol eine volle
verwünschte woche mit geschmolle.
J. Fr. Kind ged.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3946, Z. 22.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
geschlag gesellschaftsblick
Zitationshilfe
„geschmolle“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschmolle>, abgerufen am 28.11.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)