Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschnabelt, geschnäbelt, part. adj.

geschnabelt, geschnäbelt, part. adj.
mit einem schnabel versehen, dafür mhd. gesnæbel minnes. 2, 197ᵃ H.: die stymphalischen raubvögel, scharf geschnabelt. Göthe 15, 2, 205 Weim.;
ein krummgeschnabelter adler.
Voss Odyss. 19, 538;
den langen geschnabelten alpstock.
Baggesen poet. werke 1, 131;
geschnäblete und vornen gespitzte schiff, rostratae naves Maaler 173ᵃ;
es frommet ja mehr wohl,
heim die geschnäbelten schiffe zu führen.
Bürger 187ᵇ. 198ᵃ (νῆες κορωνίδες bei Homer);
geschnäbelte steine, keilförmig behauene ziegelsteine. Ehrenberg baulex. (1840) 262.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3948, Z. 64.

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Zitationshilfe
„geschnabelt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschnabelt>, abgerufen am 27.11.2021.

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