Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschnas, n.

geschnas, n.
'heiszt im jargon der Wiener künstler alles was als menschenwerk in komischer weise den schein von etwas annimmt, was es nicht ist, z. b. seidenstoffe aus papier, vorsündflutliche thiere aus kistenbrettern (bei maskenballfesten).' gartenlaube 1888, nr. 5, aus dem volksmund für geschneisz, eigentlich schnitzelabfälle.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3950, Z. 1.

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Zitationshilfe
„geschnas“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschnas>, abgerufen am 08.12.2021.

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