Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschneidig, geschneitig, adj.

geschneidig, geschneitig, adj.
im bergbau, leicht zu brechen, zu gewinnen (schneiden und schneiten Schm., ahd. snîdan und sneitôn): geschneidig gestein Hertwig 173ᵃ;
wo kluft fertig und geschneitig sind,
ich plinten (blende), brant, quarz, wittrung find.
Thurneisser von wassern (1572) 56, geschneidig (1612) 44;
thut sich der gang auf und wird mächtiger in eim geschneitigen gebirg, so schüttet er gemeinlich. Mathesius Sar. 34ᵇ; ain geschnaitig geburg. Lori bair. bergrecht 261. dazu die geschneitigkeit Thurneisser von wassern (1612) 44.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3951, Z. 28.

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Zitationshilfe
„geschneidig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschneidig>, abgerufen am 04.12.2021.

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