Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

geschräge, n.

geschräge, n.,
zaun aus stangen oder latten, coll. zu mhd. schrage, m. schräg oder kreuzweis eingefügte pfähle: das geschräge, quodlibet clathatratum et cancellatum, perticae quibus agri communiuntur, sepimentum Stieler 1912; ob er wohl in der possess sich befinde, einen hinter seiner schäferei liegenden platz vor seinen schäfer verschrägen zu lassen, (eben) sowohl ein leeres plätzgen .. an seinen ritterguthsfeldern .. zu umschrägen und zu verzäunen, dennoch beklagte .. angeregtes geschräge hinweg gerissen und durch ihr schafvieh ausgehütet, (eben) sowohl das geschräge um den leeren platz niedergerissen. Klingner dorf- u. baurenr. 2, 58 (von 1716).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3962, Z. 38.

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Zitationshilfe
„geschräge“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschr%C3%A4ge>, abgerufen am 03.12.2021.

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