Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gescht, m.

gescht, m.
schaum, s. gäscht sp. 1432; dazu noch: wie ein gescht auffm bier oder schaum auffm wasser. Mathesius Sar. 108ᵃ. 149ᵃ; ein subtiler schaum oder gescht (vom weine). Hohberg 3, 1, 288ᵇ; er (toller hund) hat ein sehr schwarzes ohne gescht ganz trockenes maul. Fleming jäger 190ᵃ; das angesicht schlim und ungestalt anzusehen, der gescht für dem mundt lieget. Horscht geheimnisse d. natur 2, 8ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3973, Z. 26.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
geschlag gesellschaftsblick
Zitationshilfe
„gescht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gescht>, abgerufen am 29.11.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)