Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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geschwänzt, part. adj.

geschwänzt, part. adj.
mit einem schwanz versehen: geschwentzte affen. S. Frank weltb. 16ᵃ;
nicht häricht, nicht geschwäntzt (wie Pan).
A. Gryphius (1698) 1, 658;
ein heidnisches
geschwänztes ungeheuer.
Platen 298;
ein schwarm geschwänzter gäste (katzen).
Lichtwer fab. 1, 21;
diese (frauen) führt, als stolz geschwänzte pfauen,
sie (Fortuna) auf bäll' und assembleen aus.
Bürger 57ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3981, Z. 49.

schwänzen, verb.

schwänzen, verb.
sich hin und her bewegen, einen schwanz machen, mhd. swanzen, swenzen, wahrscheinlich intensivbildungen zu schwanken, schwenken (*swankezen, *swenkezen) Lexer mhd. handwb. 2, 1338. 1361, das erstere also ursprünglich intransitiv, das zweite transitiv. doch greift schon früh das umgelautete wort in das gebiet des umlautlosen über:
sô gip mir, herr, der sünden vînt
lieht, daʒ von dîner hilfe schînt,
daʒ mir diu vart erglenze,
sô daʒ mîn wille swenze
kreftic durch der unkunst phuol.
Heinrich v. Beringen 16;
so dasz der alte grise
eyn kindliin wart und quam zu ir geswentzet
zartlich sam eyn jungher schrantz.
br. Hansens Marienlieder 1648.
im nhd. tritt schwanzen mehr und mehr zurück und ist heute auf oberd. dialecte beschränkt Schm.² 2, 640. Schöpf 658. Seiler 266ᵇ. aber auch schwänzen wird in intransitivem gebrauch, wenn nicht durchaus unüblich, so doch seltener als das iterativ schwänzeln.
1)
intransitiv.
a)
allgemein, sich schwenkend bewegen, schwanken:
des nam er do ein scheuchfas swär
und schütletzs, ob dar in ichcz wär.
do swanczt der most, daʒ gefiel ym wol.
Wittenweiler ring 35ᵃ, 38;
im bilde: sie hând die heilig kristenheit in dem schiff der betrüebniss lâʒen swanzen, hin und har swenken in grôʒem ungewiter. quelle bei Lexer mhd. handwb. 2, 1338.
b)
sich im tanze schwenkend bewegen, drehen:
und het er sank und seitenspil,
so wollt er frolich swanzen
an reyen und an tanzen.
altd. wälder 2, 189;
Gunterfay (der spielmann) der schluog und schluog
so lange weil und ane fuog,
des was do Ofenstek ze fäyss
und hiet geswanczt, daʒ im der swäiss
durch seinen diken schoppen ran.
Wittenweiler ring 38ᵇ, 31;
der solt mit meiner frauen tanzen,
und so er mit ir wurd umb her swanzen,
gab er ir den fisel in die hant.
fastn. sp. 219, 16 Keller;
wann ich euch (eine frau) oft vor hab sehen tanzen,
das ir so hübsch künd ümher schwanzen.
716, 25;
ich kam zu ainem tanze
auf ainem eben pfat,
da sah ich umbher schwanzen
ain magt in ainem kranze.
Heselloher bei Uhland² 506 (nr. 249);
und gehn hin zu den abend tentzen,
da Hans und Gredlin umbher schwentzen,
da sie die diernen weidlich schluddern.
Waldis päpst. reich Qq 3ᵃ.
mit sinnverwandten ausdrücken verbunden:
dô sie nu vrôlîch tanzten,
im vröuden umbe swanzten.
H. v. Freiberg 634;
die juncfroun und die werden man
sach man dâ schône tanzen
und hovelîchen swanzen.
Heinrich v. Neustadt Apollon. 5820;
er hiet gesprungen und getanczet,
dar zuo gsungen und geswanczet.
Wittenweiler ring 9ᵇ, 27;
und wie die schônen meide tanzten,
weidenlîche für dir (Maria) swanzten
in irn wîʒen rôsenkranzen.
Marien rosenkranz 105 bei Bartsch erlösung u. and. 283;
und laszt uns dafür ein reien tanzen
und mit den frauen gar seuberlich umbher swanzen!
fastn. sp. 57, 29 Keller;
ich sich ain in ainem roten part,
mit dem so will ich tanzen
und frischlichen umb hin schwanzen.
402, 29.
c)
im anschlusz daran: tanzartig, zierlich, geziert gehen, einherstolzieren, pagoneggiare & pavoneggiare, passader se glorifier comme le paon, schwäntzen wie ein pfaw, stoltzieren. Hulsius dittion. (1616) 414, schwänzen, ambulando ostentare se Stieler 1954 (mit dem steusze räncken), fluctuatim ire Steinbach 2. 534. Adelung. Hertel thür. sprachsch. 224, schwanzen Schmeller² 2, 640. Schöpf 658. Seiler 266ᵇ: darumb das die töchter Zion stoltz sind, und gehen mit auffgerichtem halse, mit geschminckten angesichten, tretten einher und schwentzen, und haben köstliche schuch an jren füszen. Jes. 3, 16; ich hab ihren (der dohlen und krähen, deren treiben mit einem reichstag verglichen wird) kaiser noch nicht gesehen, aber sonst schweben und schwänzen der adel und groszen hansen imer für unsern augen. Luther briefe 4, 8; denn ich mag nit seyn ein cardinal allein vom tuttel oder vom buchstaben, es musz basz heyssen mit myr und mehr da sein, denn yn weyssen lindwad schwentzen. schriften 8, 692, 35 Weim. ausg.; hie schwantzt Hammon, der fürst, auff und ab, das hofgsind neygt im alls. H. Sachs 15, 105, 18 Keller - Götze; (Belial) meinet in seinem sinn, er wer gleich mit seinen zeugen, als ehrlichen leuten, gar wol versorgt, ward derhalben so viel desto ubermütiger, schwäntzet auff dem saal vor der cantzley hin unnd wider. Ayrer proc. 338 (1, 12); in einem kostbahren kleide stattlich einher schwänzen. gespenst 272; durch die gassen schwänzen, ambulare per plateas cum pompa, ut quis spectetur ab aliis. Stieler 1954;
dar nâch begunde swanzen
under manger banier
manec grôʒiu rotte schier.
Wolfram Parz. 681, 22;
min her der [hat] mich uʒ gesant
czuᵉ eyner schonen frawen,
so (l. sy) ist schon ubir alle wip
syᵉ swanczt in gener awe.
altd. schausp. 2, 667 Mone;
eyn junger man mit synnen   an synes vader zynnen
in eyme garten sach.
die aller schonste junffrauwe   gieng in des hemels dauwe
und waden durch den clee.
er sach si vur ym swantzen.
Muscatblüt 24, 5;
zwâr ich gewünn sein kain verdries,
möcht ich irs ab erkôsen,
das sy mich in yr(e)n garten liess,
dô sy swantzt durch die rôsen.
Oswald v. Wolkenstein 95, 2, 16;
sy gieng schwantzen her und dar
und stuͦnd by ainem rosenstock.
Hätzlerin 2, 57, 154;
schaw, schaw, wer schwantzet dort herzu
wie ein keiserin reich und mechtig
beklaidt und geschmucket hochbrechtig,
mit hohen augen, stoltzer geber.
H. Sachs 3 (1561), 2, 71ᵇ.
in freierer verbindung kirchen schwänzen, zur kirche, wie kirchen gehen:
mit ablas lesen (lösen), kirchen schwenzen.
derselbe bei Schmeller² 2, 643.
mit zusätzen, die die drehende bewegung bei derartigem gange noch besonders hervorheben: mit den kleidern hin und wider schwenzet als wolt man die gassen kehren. Barth weiberspiegel (1565) T 3ᵃ;
kräftig sie auf den füszen steht,
grad, edel vor sich hin sie geht,
ohne mit schlepp' und steisz zu schwenzen,
oder mit den augen herum zu scharlenzen.
Göthe 13, 126.
d)
von hier aus freier, sich übermütig benehmen: es wird mich's halt noch ie kainer mit gelerten, worten überreden, das stolzieren schwanzen puchen ('pochen', prahlen) laichen, hochmuet treiben ... christlich sei. Aventin 1, 61, 21 Lexer; sondern sie faren fort (spricht Habacuc) und versündigen sich, das ist, sie gehen hindurch, rhümen und trotzen, schwentzen, und gehen daher, als weren sie nu gewis, und uber alle berge, gesprungen. Luther 3, 235ᵇ;
tohter, lâ dîn swanzen sîn,
volge nâch der lêre mîn.
minnes. 1, 349ᵃ Hagen;
sweiget, vraue, und lat euer swanzen.
fundgruben 2, 320, 15 Hoffmann.
e)
von c aus auch allgemeiner: nachlässig, müszig, ohne absicht umhergehen, umherspazieren Adelung. Schmeller² 2, 640: (kaiser Gordianus) beclagt sich, es sei kain ermer man auf erden dan ain römischer kaiser, dem man gar selten die wârhait fürtrug, dieweil er selbs nit umbher schwanzen darf, all sach wârlich sehen, hören, erfarn mag. Aventin 1, 934, 23 Lexer.
f)
in der gaunersprache geradezu wie 'gehen, reiten, reisen' überhaupt Avé-Lallemant 4, 606: es sind vor zwo schwärzen (nächten) drei vornehme kummerer (kaufleute) hierdurch auf schönen klebs (pferden) nach Mainz geschwänzt. Arnim nov. 5, 151; schau, sagte der eine, haben schöne klebis (pferde), werden santzen (edelleute) sein, oder vornehme kummerer (kaufleute), die nach Leipzig schwänzen (reisen). Eichendorff (1864) 3, 398.
g)
mit unmittelbarer beziehung auf schwanz, cauda, schwänzen, caudam agere, clementer, blande movere Stieler 1954. Kramer dict. 2 (1702), 697ᶜ, schwanzen, den schwanz bewegen, wedeln Seiler 266ᵇ. Frommanns zeitschr. 3, 303 (Vorarlberg). transitiv (vgl. 2): gleissner seindt wie hundt, die gegen jhren herren jederzeit den wadel schwantzen. Lehmann 1, 361. nach Kramer a. a. o. auch: den schwanz schleppen, schleifen.
h)
im anschlusz daran wie 'schönthun, schmeicheln':
vertraue leuten nicht die lieblich schwäntzen wollen:
die pfeiffe klinget wol, wann vögel eingehn sollen.
Opitz 1, 301.
vgl. fuchsschwänzen theil 4, 1, 1, 354.
2)
transitiv.
a)
im allgemeinen sinne von 'schwenken' Schm.² 2, 643: schüssel und teller schwenzen, schwenkend reinigen Lexer kärnt. wb. 229, die wäsche schwenzen, die durchlaugte und gereinigte wäsche noch einmal im kalten wasser auswaschen. ebenda. ein glas ausschwenzen Schm. a. a. o., freier: einen weiher ausschwenzen, durch schnellen abzug des wassers vom schlamm reinigen. ebenda. in solcher anwendung wurzelt auch schwänzen als ausdruck der flöszer, 'wenn das holz sich hie und da am ufer anhänget, und man solches fortstöszt, und ihm zum fernern flöszen forthilft' Jacobsson 4, 76ᵃ.
b)
schwäntzen pro betriegen, hintergehen, decipio, dolo ago Steinbach 2, 534. Frisch 2, 242ᵃ, ausziehen, prellen, mit schulden durchgehen Kluge studentenspr. 125ᵃ (mit belegen von 1729—1764), sich einen unerlaubten gewinn zu eines andern nachtheil machen Adelung, übervortheilen Hunziker 234, mit der auszahlung zum besten halten Schröer 205ᵃ, ain schwanze, betrügen, ihm etwas abzwacken Seiler 266ᵇ. Frisch versucht eine erklärung aus dem unter d, δ erwähnten gebrauch, dann die schlechten pferde butzt man am meisten. Adelung faszt es auf als figur einer schnellen, überraschenden bewegung. möglicherweise liegt das intransitive schwänzen, schwenken und besonders schwanz in verbalem sinne zu grunde, etwa als 'ausweg, umweg'. vgl. oben schwanz 1, d, zumal die gleichbedeutende fügung einen schwanz machen, die dann scherzhaft auch im sinne von schwanz, cauda verstanden sein könnte: das gesinde schwänzt seine herrschaft, wenn es sich die sogenannten schwänzelpfennige (s. dies) macht. Adelung;
wenn bursche aus dem bann und gränzen
entweichen und philister schwänzen,
so reiten sie zum thor hinaus
und lachen die philister aus.
Keil d. studentenlieder des 17. u. 18. jh. 88;
er (der alte) hat brav schöne ducaten,
sollen uns fein sauber rathen, ..
sollen brav auf unsrer hochzeit glänzen!
den alten kauzen müssen wir schwänzen.
F. Müller 1, 340.
einen um etwas schwänzen. Kluge studentenspr. a. a. o. aber auch etwas schwänzen, es auf heimliche unerlaubte weise nehmen Schm.² 2, 643, schwanzen Castelli 253, ähnlich, wie 'nehmen ohne zu zahlen, schuldig bleiben':
doch zahlend wîrd von euch (dem studenten) ergänzt
was Schwärmerian vor euch geschwänzt.
Göthe 1, 39, 232 (Urfaust), 320 Weim. ausg.
c)
eng verwandt mit der vorigen anwendung erscheint schwänzen, versäumen, eine vorlesung schwänzen Kluge d. studentensprache 125ᵃ (mit belegen von 1749—1841), besonders: ohne grund versäumen, die schule, die (unterrichts-)stunde schwänzen. Adelung: indem ich mein kurzes amt mit einem gewissen tröstenden bewusztsein niederlege, dasz keiner meiner untergebnen mit vorwürfen irriger lehrart oder geschwänzter stunden gegen mich auftreten werde. J. Paul Levana 1, 21. vom lehrer, auf den es wie hier früher wol häufiger bezogen wurde (eine vorlesung aussetzen, vom professor. Kluge a. a. o.), ist es heute seltener. wir gebrauchen es gleichfalls meist noch vom versäumen von lehrstunden: dagegen brachte man mit meinem abenteuer in zusammenhang, dasz der eine und andere der knaben nachgewiesener maszen die schule geschwänzt hatte. Keller 1, 86, auch wie in der folgenden stelle absolut: ich habe jetzt 99 (zuhörer). sie schwänzen aber brav. Lichtenberg 8, 256. mit bezug auf anderes:
wie soll man siegen,
wenn man die predigt schwänzt und die mesz,
nichts thut als in den weinhäusern liegen?
Schiller Wallensteins lager 8.
absolut: den abend sollte ich auf einem balle seyn, schwänzte aber. Niebuhr 3, 132. mit persönlichem object in entsprechender anwendung, wie 'im stich lassen': ein lehrer schwänzt seinen scholaren. Adelung ist es heute ungewöhnlich.
d)
mit deutlicher beziehung auf schwanz in concreter anwendung, mit einem schwanz versehen, formam caudae rei affigere Schottel 1412.
α)
nach schwanz 2, a, mit einer schleppe versehen, im part. prät.: um 24 elen schwarz damast zu eim' geschwanzten hochzeitrock truog si gen kirchen und zuo danz. quelle bei Birlinger Augsb. wb. 405ᵇ.
β)
im anschlusz daran nach schwanz 2, b freier wie 'putzen, zieren':
der mai het wunnichleichen dar
die pluomen schôn geswenzet,
erleuchtet und erglenzet.
Suchenwirt 24, 100.
γ)
nach schwanz 2, c und den daraus entwickelten gebrauchsarten, besonders im part. prät.: geschwänztes thier Kramer diction. 2 (1702), 697ᶜ; geschwänzte affen im gegensatz zu den ungeschwänzten; geschwänzte noten Kramer 2, 697ᶜ. Steinbach 2, 534; geschwänztes ç, un ç codato, cediglia spagnuola Kramer 2, 697ᶜ; geschwänztes z (ʒ in der schreibung des mhd., z. b. in daʒ, zum unterschiede von z, z. b. in zît), in zusammensetzungen: dick-, lang-, hoch-, starr-, steif-, wolgeschwänzt, ungeschwänzt Kramer 2, 697ᶜ. seltener in anderen formen: einen knopf schwänzen, codare un bottone Kramer diction. 2 (1702), 697ᶜ; eine note schwänzen, codare una nota musicale. ebenda.
δ)
gewissermaszen prägnant, wie 'mit einem schönen schwanz versehen', an β erinnernd: ein pferd schwänzen, den schwanz kämmen und aufputzen, oben allerlei haargeflecht davon machen. Frisch 2, 242ᵃ, nach Adelung häufiger aufschwänzen.
e)
im gegensatz zu d aber auch 'vom schwanz befreien': einen hund schwänzen, ihm den schwanz abhauen Schm.² 2, 643.
f)
nach schwanz, penis (2, d) futuere, in studentischen stammbüchern um 1750. Kluge d. studentenspr. 125ᵃ.
g)
nach schwanz 2, e, einen schwanzen, ihn schwanz heiszen, schelten, verächtlich behandeln. Schm.² 2, 643.
h)
von g aus freier?: plagen, züchtigen. ebenda.
3)
reflexiv, sich entfernen, sich begeben, eine wol von 1 aus entwickelte anwendung, vgl. 1, f: wolf (zum fuchs). so müssen wir uns in Böhem schwenzen. sat. u. pasqu. 2, 70, 23 Schade;
also auff sontag nach Lorentzen
theten sie (die besatzung) ausz der stat sich schwentzen,
acht fenlein all mit weiszen binden
liessen die stat und gschütz dahinden.
H. Sachs 5 (1558), 206ᵈ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1898), Bd. IX (1899), Sp. 2267, Z. 39.

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Zitationshilfe
„geschwänzt“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschw%C3%A4nzt>, abgerufen am 06.12.2021.

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