Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

geschwätzigkeit, f.

geschwätzigkeit f
wie schwätzigkeit (Dasyp. O 3ᵇ), garrulitas, loquacitas Krämer 546ᵇ:
jedoch die weiber uns zu laid
triben zugleich jr gschwetzigkait.
Fischart flöhh. 810 Scheible;
rasch entfliegt es (das glück), wenn geschwätzigkeit
voreilig wagt, die decke zu erheben.
Schiller XIV, 40 (braut v. Mess. 1, 7);
sie betäubte sie mit liebkosungen und wohlmeinender geschwätzigkeit. Musäus volksm. (1839) 4, 133; neugier und geschwätzigkeit! sind das etwa noch überbleibsel der klostererziehung? H. L. Wagner der wohlthätige unbekannte 23; die geschwätzigkeit in einer alten sinnschrift durch einen specht angedeutet. Winkelmann 2, 539.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 3985, Z. 41.
Zitationshilfe
„geschwätzigkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geschw%C3%A4tzigkeit>, abgerufen am 18.02.2020.

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