Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesellengeld, n.

gesellengeld, n.
1)
geld, das die gesellen einer zunft zusammensteuern: auflegen aller 8 tage einen 3 hellerspfennig und 14 tage 3 pfennig gut geld ... damit unser gesellen-geld ungetadelt mag sein. Frisius handw.-cerem. 29. 775, zur versorgung notleidender gesellen 218.
2)
was ein maurer- oder zimmermeister, wenn er auch selbst nicht mit arbeitet, vom taglohn eines jeden seiner gesellen bezieht. bair. mandate von 1746 und 1752 bei Schm.² 2, 258.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4041, Z. 12.

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Zitationshilfe
„gesellengeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesellengeld>, abgerufen am 07.12.2021.

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