Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesellenkranz, m.

gesellenkranz, m.
kranz, der bei manchen handwerken dem neugemachten gesellen aufgesetzt wurde, s. kranz II, 4, b, ε theil 5, 2048: alsdenn setzet man ihm den gesellencrantz auf, so ihm eine jungfer machet, die auch beim schmause sich einfindet. Frisius handw.-cerem. 140. 243. 367; den gesellencrantz und pater noster (welches eine seidene schnur, daran eine müntze hängt) musz er allemahl bei sich auf der wanderschafft führen. 145. 467; dem (zuwandernden) gesellen, dem geschenckt (der willkommen gereicht) wird, musz der crantz aufgesetzet werden. 588.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4041, Z. 37.

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Zitationshilfe
„gesellenkranz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesellenkranz>, abgerufen am 01.12.2021.

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