Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesellpriester, m.

gesellpriester, m.
wie geselle (14, b) und gesellherr, hilfsgeistlicher, kaplan, bair.-östr.: es soll auch ain ieder gerichtsman den gesöllpriestern ain korngarbm und ain fueder treulich geben. östr. weisth. 1, 27, 5. 32, 21 (von 1625); bei des geselpriesters heusl. 6, 378, 24 (von 1584); es solle auch kain pfarrer kainen gesöllpriester ân der burger willen und wissen aufnemben. tirol. weisth. 4, 606, 17 (von 1596). 140, 5 (von 1683); in Altenöttingen hatte der gesellpriester Wolfgang Rusz den muth, die wallfahrten anzugreifen. Ranke deutsche gesch. 1, 52.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1893), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4049, Z. 51.

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Zitationshilfe
„gesellpriester“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesellpriester>, abgerufen am 06.12.2021.

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