Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesetzchen, n.

gesetzchen, n.,
dimin. zu gesetz, namentlich in der bedeutung 10, b, gedichtchen, liedchen, sprüchlein: nun giebt man die glimmende kerze geschwind dem nachbar in die hand, der dasselbe gesetzchen ('stirbt der fuchs, so gilt der balg') wiederholen musz. Göthe an Zelter 103 ; bildlich, ein stückchen, ein biszchen: nicht wahr, sie lögen selber ein gesetzchen, wenn sie so eine dose verdienen könnten? Lessing 1, 335; sie hat ein gesetzchen geweint. Albrecht leipz. mundart 122ᵃ. vgl. gesetzlein.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4077, Z. 17.

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Zitationshilfe
„gesetzchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesetzchen>, abgerufen am 27.11.2021.

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