Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesetztheit, f., subst.

gesetztheit, f. subst.
zu gesetzt 2, das gesetzte wesen, die ruhige festigkeit, verständigkeit: je mehr ernste weisheit und politische gesetztheit seinen (des jünglings) charakter bildet. Herder z. lit. 1, 118; gesetztheit und kaltes blut. Freytag werke 7, 253; wenn man die bei gewissen spielen verschuldeten schläge mit mehr oder weniger gesetztheit aushält. Göthe 24, 101; vielleicht ist es nur der deutschen gesetztheit (bedächtigkeit) lächerlich. 36, 280; junge schauspieler (wurden) in allem was ihnen nöthig war, besonders in einer gewissen natürlichen gesetztheit (maszhaltung), .. die alle manier ausschlieszt, geleitet und unterrichtet. 32, 5.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4085, Z. 45.

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Zitationshilfe
„gesetztheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesetztheit>, abgerufen am 03.12.2021.

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