Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesichtsbildung, f.

gesichtsbildung, f.
die gestalt des angesichts, das verhältnis der gesichtszüge zu einander, physiognomie Adelung: ihre gesichtsbildung und ihre augen sind gezwungen ernsthaft. Rabener sat. 1, 125; er hatte sich eine ernsthafte und tiefsinnige gesichtsbildung zugelegt. 2, 63; ein junger mann von einer vortheilhaften gesichtsbildung. Forster ans. (1800) 1, 437; ein junge mit einer gar glücklichen gesichtsbildung. Göthe 16, 13. 28; eine angenehme, einnehmende, empfehlende gesichtsbildung. Campe; ihre gesichtsbildung hat gleich etwas, das uns wider sie einnimmt. Lessing 1, 315; es giebt gesichtsbildungen, auf denen sich gewisse affecten nur mit so leichten, in der ferne so unmerklichen schattirungen malen. Engel 7, 363; aussicht, wie gesicht II, 5: das haus hat eine schöne gesichtsbildung. Schütze holst. id. 2, 29.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4101, Z. 6.

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Zitationshilfe
„gesichtsbildung“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesichtsbildung>, abgerufen am 07.12.2021.

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