Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesieden

gesieden,
verstärktes sieden (s. d.), mhd. gesieden: der nam in seinem alter ain junge, gaile grefin, aber das ochsen- und kalbflaisch mocht bei ainandern nit gesieden. Zimmer. chron. 3, 130, 27;
das essen wolt noch heut gesieden.
fastn. sp. 783, 1;
3. pers. sing. geseut, mhd. gesiudet:
hol morgen ain suppen wennsz kraut geseut.
fastn. sp. 739, 1. 856, 16.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4106, Z. 48.

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Zitationshilfe
„gesieden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesieden>, abgerufen am 08.12.2021.

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