Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesindchen, n.

gesindchen, n.,
dimin. zum neutr. gesinde (7), das völkchen: gesindgen, petite famille Rädlein 373ᵇ; auf die nacht setzen sie in die scheune einen tisch, den decken sie und setzen darauf speise, bier und brod und laden das gesindichen (die barstücken, erdmännchen) zu gaste. Waissel 20; das gesindel, pack: wie böse des teufels gesindgen ist. Luther briefe 4, 65; das raubgesindchen. Chr. Weise Isaacs opf. 53. vgl. gesindel, gesindlein.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4109, Z. 44.

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Zitationshilfe
„gesindchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesindchen>, abgerufen am 03.12.2021.

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