Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesprächlichkeit, f., subst.

gesprächlichkeit, f. subst.
zum vorigen.
1)
redegewandtheit: wa er (ein junger knab, der allein zwen monat gestudiert) ein besser urtheil, bessere gesprechlichkeit hab. Gargantua 144ᵃ (264 Sch.).
2)
leutseligkeit, freundlichkeit: gesprächlichkeit, affabilitas Duez 194ᵃ. Denzler 132ᵃ;
das macht die lebhaft freundlichkeit,
die anlachend gesprechlichkeit,
die in den kindern wir all spüren.
Fischart anmanung v. 57;
Elizabetha, königin in Engelland, gelehrt und wolberedt, ohne das begabt mit gesprechligkeit, sanfftmütigkeit, miltigkeit. Stumpf (1606) 284ᵇ; die gesprächlichkeit nimmt die hertzen der leut ein. Aler 926ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4165, Z. 55.

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Zitationshilfe
„gesprächlichkeit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gespr%C3%A4chlichkeit>, abgerufen am 09.12.2021.

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