Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gespritze, n.

gespritze, n.
das spritzen, sowie die spritzende masse, älter das gesprütze Ludwig 762, gesprütz Rädlein 375ᵃ, coll. zu sprutz (Rückert 5, 250) und subst. verb. zu spritzen (s. d.), älter sprützen:
(beim husten) den hals reck gleich dem nechsten dar,
dasz .. jm das gsprütz ins angsicht gang.
Scheidt Grob. B 2ᵃ, v. 324 neudr.;
gespritz von dem meer, gespritz von koth Krämer 551. Rädlein 375ᵃ;
und es löschte aus die kerze
vom gespritze.
Brentano 3, 222.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4170, Z. 15.

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Zitationshilfe
„gespritze“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gespritze>, abgerufen am 03.12.2021.

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