Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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gespule, n.

gespule, n.
das spulen, das aufwickeln des fadens auf eine spule: gespuͤle, labor conglomerandi. Stieler 2108, gespuhle Rädlein 375ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4171, Z. 16.

gespüle, n.

gespüle, n.
spülicht, spülwasser, mhd. gespüele: gespuel, squalor Dief. 549ᵇ, gespule, gespiel, popisma 447ᵇ; aquarium .. ein wasserstein oder ort, dahin man das gespüll und ander unsauberkeit schüt. Alberus dict. Zz 2ᵃ; ich halt, sie werdens (das heil. sacrament) noch mit der zeit ein ströde oder gespüle nennen. Luther 6, 15ᵃ; als viehfutter: das gespüle nennen sie den tranck, den man von abgespülten gefeszen macht. Colerus (1651) 1, 414ᵇ, gespül 458ᵇ; noch am Mittelrhein gespühl Wegeler Coblenz 30. Kehrein Nassau 162.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4171, Z. 19.

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Zitationshilfe
„gespule“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gespule>, abgerufen am 08.12.2021.

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