Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gestüpplein, n.

gestüpplein, n.,
dim. zum vorigen.
1)
kleines stäubchen, mhd. gestüppelîn; übertragen: wan ez ist niwan ein gestüppe und ein gestüppelîn und ein gespötte. Berthold v. R. 1, 173, 7; und würd usz dem cleinen gestüplin des mügens ein groszer zorn des hasses. Keisersberg bilg. 137ᶜ.
2)
das arzneipülverchen: wie der doctor also das gstüppl. cod. germ. Mon. 4504, f. 14 bei Schmeller.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1897), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4268, Z. 19.

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gestipft getüche
Zitationshilfe
„gestüpplein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gest%C3%BCpplein>, abgerufen am 06.12.2021.

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