Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gestüterei, f.

gestüterei, f.
das gestütwesen: von der gestüterey, gründtliche beschreibung, wie ein gestüt von kriegsrossen auffrichten, von M. Fugger v. Kirchberg, Frankfurt 1611; ob auch schon die gestütterey etwas kostet. Hohberg 2, 136. das wort überschreitet die grenzlinie, durch die es von gestüt geschieden ist; so tritt es in den plural: also auch billich unser .. landsfürst, auf die gestüttereyen nicht wenig ausgibt. Hohberg 2, 134; die grafschafft Oldenburg, ist zu dieser zeit wie ein pferdeparadeis, dessen fürst, herr Antonius Günther .. soviel unkosten und sorgen darauf wendet, dasz sein gantzes land eine gestütterey zu heiszen. 140.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1897), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4270, Z. 78.

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Zitationshilfe
„gestüterei“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gest%C3%BCterei>, abgerufen am 09.12.2021.

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