Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gestippe, gestipp, n.

gestippe, gestipp, n.
1)
gewürzige brühe zum eintunken (stippen): da kam unser liebe frau zu in (den mönchen) und trug ein gut gestipp und gab je einem nach dem andern .. da bat sie derselb bruder, das sie im des gestippes ein wenig aus der büchsen gebe. heiligenleben (1472) 145ᵇ; da gab im unser fraw ein schnitten brots mit dem gestipp (vorher gewirz genannt). 146ᵃ.
2)
coll. zum fem. stippe, flohstichähnlicher fleck: die blattern sind heil, nur noch wenig klein gestippe. Joh. Sieg. Hahn unterricht von kraft u. wirkung d. frisch. wassers (Breslau 1749) 237.
3)
s. v. a. gestüppe, s. d.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4236, Z. 42.

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gestipft getüche
Zitationshilfe
„gestippe“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gestippe>, abgerufen am 27.11.2021.

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