Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gestirnig, adj.

gestirnig, adj.
1)
gestirnt: gestirnig, astrosus, plenus astris voc. inc. teut. i 5ᵃ. Dief. 56ᶜ; das flammenschwerd des cherubins vor dem paradisz bedeut den gestirnigen himmel. Fischart Bodin. (1586) 131; der gestirnige himmel. Campe.
2)
den sternen eigen: der sonnen krafft, welche ein ursach und zeug alles irdischen und gestirnigen lichts ist. Fischart Garg. 126ᵇ (229 Sch.); von den gestirnen ausgehend: Luther hat jnen notwendiglich ausz gestirnigem zwang ein ertzketzer werden müssen, dieweil der ein planet jm ein königreich, doch ohn ein scepter, angedeutet und zugewisen habe. Bodin. (1586) 140.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4239, Z. 55.

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Zitationshilfe
„gestirnig“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gestirnig>, abgerufen am 07.12.2021.

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