Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gestreif, n.

gestreif, n.
1)
verbalsubst. zu streifen, das umherstreifen: sehen, wie der aries (sternbild des widders) ausz seinem gestreiff auffsteigend sich streuszet (sträubt) und von seinem horn enthörnet wird (nachher angesehen den dantz des auffsteigenden sagittari). Fischart groszm. 131, var. gestreuff 1607 H 1ᵃ, si aries en ascendant de sa buche ne trebuche. Rabelais; gestraiff, räuberei, freibeuterei, rapina, praedatio Henisch 1578.
2)
coll. zum masc. streif, die streifen:
lichter haber begrenzt bräunliches furchengestreif.
Salis ged. 10.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4251, Z. 73.

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gestipft getüche
Zitationshilfe
„gestreif“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gestreif>, abgerufen am 07.12.2021.

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