Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gestrengheit, f.

gestrengheit, f.
1)
stärke, tapferkeit, strenuitas Dief. 555ᵇ; als ehrende anrede des adels: welche ich allhie mit überschicke ewer gestrengheit. Luther 1, 501ᵇ; nu ich mich gegen ewr. gestrengheit alles diensts verpflicht erkenne. briefe 1, 381. vgl. gestrengde, gestrenge, gestrengigkeit.
2)
strenge, härte: die scherpf und gestrengheit der vorigen epistel. Melanchthon 2 Cor. 7; ostfries. gestrengheid ten Doornkaat Koolman 1, 620ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1895), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4255, Z. 4.

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Zitationshilfe
„gestrengheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gestrengheit>, abgerufen am 04.12.2021.

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