Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesundheitsbüchse, f.

gesundheitsbüchse f.:
vor einigen jahren und besonders anno 1717 ist ein gewisser markt-schreyer, von Steding, welcher einer von adel, und bürgermeister zu Hüverden gewesen, mit unterschiedenen betrüglichen artzeneyen herum gezogen, unter welchen auch vornehmlich eine höltzerne büchse gewesen, welche voller salbey und in der mitte ein leinen läpgen gelegen. dieser büchse hat er grosze kraft zugeschrieben und davon vorgegeben, dasz, so man selbige nur blosz von auszen an die schmerzhaften, oder sonst nothleidenden theile des leibs hielte, würde sich der schmertz und krankheit .. herausziehen. Zedler 10, 1337.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1897), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4337, Z. 34.

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Zitationshilfe
„gesundheitsbüchse“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesundheitsb%C3%BCchse>, abgerufen am 01.12.2021.

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