Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gesunkenheit, f., substantivableitung

gesunkenheit, f., substantivableitung
zum oben besprochenen adjectiv: nachdem die zwietracht, das elend und die gesunkenheit der familie mit kurzen zügen angedeutet ist. (G. P. über Heine) deutsche vierteljahrsschr. 1838, 1, 176; wenn ein mann von Alfieris geist und kraft diese schwäche und gesunkenheit der poesie beobachtete, die so tief mit der nationalen gesunkenheit zusammenhing. E. Ruth deutsches museum 1, 1, 764; als ihm der gedanke aufstieg, der scheinbar so schwache mann habe nicht allein für die gesunkenheit der söhne büssen, sondern sich selbst verhindern wollen, doch noch in die schlingen der wachsenden not zu fallen. G. Keller (Martin Salander) 8, 200.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1897), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4350, Z. 57.

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Zitationshilfe
„gesunkenheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gesunkenheit>, abgerufen am 05.12.2021.

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