Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gethüm, n.

gethüm, n.,
neubildung zu ungethüm (s. d.). das grundwort zum letzteren läszt sich nicht mehr belegen:
stets fühlt ich' entsetzlichen abscheu
vor spinnen, und floh das häszliche thier weit mehr als laster und ehbruch.
als abends ich einst sammt meinem gemal, dem behaglichen, sasz an der tafel,
spann plötzlich o weh! sich ein solches gethüm von der decke herab in den mund mir.
Platen (verhängnisv. gabel) 4, 14, ebenso 4, 67.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1897), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4383, Z. 47.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
gestipft getüche
Zitationshilfe
„gethüm“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/geth%C3%BCm>, abgerufen am 29.11.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)