Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

gethanheit, f.

gethanheit, f.,
substantivbildung zu dem particip gethan: aber sagt er im die getanheit seines gehabten handels, des der fürst gern und voll zufrieden was, das er in wider het. Wilwolt v. Schaumburg 106. in andern beispielen ist die construction des verbums auch auf das substantivierte particip übergegangen: eher den selbigen mynen schuldin (ehe ich auf diese meine ausstehenden schulden zu sprechen komme) durch gruntlicher vornemungen wille, setze ich eyne korcze vorrede, vorlouffunge unnd wy gethanheit dysse sachin irhob. Nic. Winter klage gegen Erasmus Rogke (1448) herausgeg. v. Zarncke in abhandl. der sächs. gesellsch. d. wiss. (phil. hist. kl.) 28, 97. vgl. dazu gedaenhede, gedanicheit bei Verwijs und Verdam 2, 1038
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1897), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4367, Z. 79.

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Zitationshilfe
„gethanheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/gethanheit>, abgerufen am 29.11.2021.

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