Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getheil, n.

getheil, n.,
der älteren sprache angehörend und nur in der form geteil belegt, verstärkte bildung zu theil, teil (theil 11, 347): des geteils mein bruder 1⁄4 hat. Weimarer h. st. a. (Römhild) 1529 Diefenbach-Wülcker 618. mittelniederl. gedeel Verwijs und Verdam 2, 1040; holländ. gedeelte Kramer 1, 135. das präfix hat sich in dieser zusammensetzung wie in anderen ableitungen von demselben stamme die grundbedeutung gewahrt, es hebt das moment der gemeinschaftlichkeit und gleichmäszigkeit bei der theilung besonders hervor, vgl. damit nachtheil, vortheil.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1897), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4372, Z. 18.

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gestipft getüche
Zitationshilfe
„getheil“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getheil>, abgerufen am 09.12.2021.

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