Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getrat

getrat,
nebenform zu gedrat, vgl. theil 4, 1, 1, 2038:
kompt ain buob gegangen,
den man lang solt han erhangen,
und kunt für den tisch stan
und wil sin kunst da hœren lan
und tuot ain spruch oder zwen,
dem haist er bald ain gewand gen
das wol zehen pfund gestat.
das geltent die puren getrat.
teufels netz 8018 Barack;
und wela denn ain ampt hat,
villicht der zwo oder dri begat,
damit ir closter verdirbet getrat.
ebenda 4879 u. a.;
die sant Johanser hond erblickt,
wie dasz der soldan usz hat geschickt
mit naunzehn segel ein armad
von Allexandria getrat.
neu merklich that wider die ungleubigen (Augsb. 1510) Liliencron 3, 38ᵇ;
zum tantz wurd jetzund gan getradt
die jungfraw, da hett ich noch weil
mich ferner zuͦ erlusten.
Fischart flöhatz neudruck v. 802.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1897), Bd. IV,I,II (1897), Sp. 4427, Z. 5.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
gestipft getüche
Zitationshilfe
„getrat“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getrat>, abgerufen am 01.12.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)