Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

getreideconsum, m.

getreideconsum, m.,
mischwort aus deutschen und fremdsprachlichen bestandtheilen. lose verbindungen ähnlicher art sind alt: die von jahr zu jahr abwechselnde erzeugung und consumtion des getraides. 'über den freyen getraidehandel' (1804) 59. das compositum begegnet bei Bismarck: bedenken sie, um einmal einen maszstab zu gewinnen, diejenige belastung unseres getreideconsums, welche jetzt an der grenze auf das ausländische getreide gelegt werden soll, verallgemeinert auch auf das inländische getreide, was im inlande zu markte gebracht wird, denken sie sich, dasz der landwirth von jeder anderen auf der getreideproduction lastenden steuer befreit würde. Bismarck reden (27. mai 1879 reichstag) 8, 63; der getreidebedarf wächst, je billiger das getreide wird, weil der getreideconsum sich steigert. E. Richter deutsch. reichst. 17. jan. 1896.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1898), Bd. IV,I,III (1911), Sp. 4477, Z. 6.

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Zitationshilfe
„getreideconsum“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/getreideconsum>, abgerufen am 07.12.2021.

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